Vernetzte Gesellschaft

Smart Home – IoT

Die Krönung der Vernetzung und Digitalisierung unserer Gesellschaft wird das Internet der Dinge sein. Abermilliarden von Geräten und Sensoren werden ständig Messwerte aufnehmen und über stets verfügbare Netze zu wieder anderen Geräten, Rechnern, Speichern, Druckern usw. übertragen – vom Smart Home bis zur Industrie 4.0. Bereits in den nächsten Jahren wird sich der Datenverkehr in Mobilfunknetzen um den Faktor Zehn erhöhen. Bis zum Jahr 2020 sollen dann bis zu 50 Milliarden Geräte weltweit einen Internetanschluss besitzen. Dietmar Schneider, Geschäfts­führer der EEBus-Initiative, stellt sich jetzt die Frage, „auf welcher Norm die Kommunikation der Geräte funktionie­ren wird.“ Entweder werde die Norm demokratisch entwickelt und allen Interessenten zur Verfügung gestellt oder faktisch durch ein multinationales Unternehmen gesetzt. Klar, dass er Ersteres vorzieht. Beim EEBus könnten alle Unternehmen in das Vernetzungskonzept integriert werden. Ebenso werden bestehende Kommunikationssysteme eingebunden, so Schneider. Marken- und Technologieunabhängigkeit sei das hehre Ziel. Doch neben der EEBus-Initiative gibt es noch andere Initiativen, Allianzen, Kooperationen, die zum Teil unterschiedliche Entwicklungen, Rich­tungen und Protokolle verfolgen und andere Prioritäten setzen. Dies alles zu vereinen, wird seine Zeit brauchen.

Für Martin Winkler, Chief Operating Officer (COO) der LG Electronics Deutsch­land GmbH (LG) in Ratingen, steht im IoT die Nutzererfahrung im Mittelpunkt: „Erst wenn ein IoT-Szenarium zuverlässig funktioniert, wenn auch Geräte unterschiedlicher Hersteller nahtlos zusammenarbeiten, wird der Siegeszug des IoT in allen Bereichen wirklich durchstarten.“ Dafür müsse der „Server“ jedes vernetzten Hauses auf einheitlichen, herstellerübergreifenden Standards und Schnittstellen basieren. Dann könnte der Verbraucher in seinem Smart Home von jedem Endgerät aus – egal ob TV-Gerät, Smartphone, Tablet-PC, intelligentes Hausgerät usw. – die gleiche Nutzererfahrung haben.
Was aber machen wir mit der Unmenge an anfallenden Daten, die schon jetzt und immer weiter gesammelt werden? Die Algorithmen zur Analyse werden immer weiter verbessert, Speicherkapazitäten ausgebaut. Und dann? Zukunftsforscher Gerd Leonhard denkt, dass „das IoT so lange nicht passieren wird, wie wir uns nicht einig sind, was genau wir mit diesen Daten machen, wem sie gehören und wer die Kontrolle über sie hat.“

Die BMW-i-Remote-App für die Smartwatch Samsung Gear S ist eine Anwendung, die BMW-i-Fahrer nahtlos mit ihrem Fahrzeug verbindet – direkt über die Uhr am Handgelenk. Die App wurde entwickelt, um auf die wichtigsten Informationen ohne Umwege und in Echtzeit zugreifen zu können.

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