RPA verständlich erklärt

Robotic Process Automation (RPA) verspricht enorme Effizienz. Die Entlastung der Mitarbeiter ist ein sehr wichtiges Kriterium. Ganz einfach erklärt übernimmt ein Software-Roboter immer gleiche Arbeitsschritte und führt diese exakt aus. Etwa wenn Daten von einer Anwendung in eine andere eigentlich händisch übertragen werden müssten oder z.B. das Anlegen eines Kunden oder eine Konteneröffnung bei der Bank in der Anwendung mehrere Arbeitsschritte umfasst, bieten sich Software-Roboter an.

Doch RPA kann noch viel mehr: etwa das Zusammenkopieren von Daten aus mehreren Quellen für Data Science-Projekte oder im Vertrieb Adressen vorselektieren oder die Strukturierung von Kundenanfragen im Service. Ein Geschäftsprozess, der sich für RPA eignet, weist in der Regel folgende Eigenschaften auf:

  • grundsätzlich PC-basierte Tätigkeit
  • der Prozess wird elektronisch gestartet (z.B. E-Mail-Eingang)
  • datenintensiv
  • Hohe Anzahl an Vorgängen
  • Prozessfluss wechselt häufig zwischen IT-Systemen
  • Einfache, aber fehleranfällige Vorgänge
  • Repetitive, „nicht-wert-schöpfende“ manuelle Tätigkeiten (z.B. Daten aus verschiedenen Quellen zusammenstellen, kopieren)
  • Standardisierte Prozesse (geringe Varianten, Ausnahmen)

Allerdings existieren rund um RPA einige Missverständnisse – insbesondere die Schnittmenge mit Technologien wie künstlicher Intelligenz will hier genannt sein. Die Weissenberg Group hat in der folgenden Info-Grafik Grundlagen übersichtlich zusammengefasst und verständlich aufbereitet.

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