Fit für Förderprogramme?

Marcus Arens, Director Sales & Business Development bei Ayming, erläutert im Gespräch mit der Redaktion, wie er Unternehmen im Kontext von Förderprogrammen und des neuen Forschungszulagengesetzes ganzheitlich unterstützt.

Es gibt Hunderte verschiedener Förderprogramme mit unterschiedlichen Schwerpunkten, Budgets, Zielsetzungen und Branchenausrichtungen. Viele dieser Programme sind für Unternehmen höchst attraktiv, aber die Vielzahl und Komplexität in der Beantragung schrecken ab. Viele Unternehmer wissen gar nicht, wie sie die für sie relevanten finden, geschweige denn wie sie die Gelder erhalten können. „Es bedarf also einer Strategie, wie man die passenden Programme ausfindig macht, ihre Beantragung realisiert und die mit dem jeweiligen Programm verbundenen Pflichten erfüllt“, erklärte uns Marcus Arens eingangs unseres Gesprächs. Laut Marcus Arens bietet das ab Anfang 2020 gültige „Gesetz zur steuer­lichen Förderung von Forschung und Entwicklung“ attraktive Möglich­kei­ten für Unternehmen. Das Forschungs­zu­la­gengesetz ist demnach anders gestaltet als die üblichen Förderprogramme.

Marcus Arens sorgt mit seiner Expertise dafür,
dass Unternehmen vom Forschungszulagengesetz profitieren können.

„Bei den meisten Programmen ist die Menge der zu verteilenden finan­ziellen Mittel von vornherein beschränkt. Da­raus ergibt sich, dass sobald ein Unternehmen eine Summe bewilligt bekommt, für alle anderen Antragsteller entsprechend weniger übrig ist“, erklärt uns der Fachmann für die Forschungszulage. Genau in diesem Punkt unterscheidet sich die Forschungszulage: „Bei dieser können Unternehmen – genauer gesagt Unternehmensgruppen – bis zu 25 Prozent ihrer Personalausgaben rückerstattet bekommen. Der Höchstbetrag der Förderung beträgt eine Million Euro für eine Unternehmensgruppe pro Jahr. Außerdem können Unternehmen hier, im Gegensatz zu fast allen anderen Formen der Förderung, bereits mit der Umsetzung des Forschungsvorhabens begonnen haben, bevor der Antrag gestellt und genehmigt worden ist. Es handelt sich bei der Forschungszulage um ein Gesetz. Das bedeutet, es existiert ein rechtlicher Anspruch“, betonte Marcus Arens.

Laut Marcus Arens müssen in dem zweistufigen Verfahren technische Experten der Bescheinigungsstelle (DLR, VDI, AIF) von den technologi­schen, innovativen Aspekten eines Forschungs- oder Entwicklungspro­jektes überzeugt werden.


Ausführliche Informationen im vollständigen Interview

Es gibt hunderte verschiedene Förderprogramme mit unterschiedlichen Schwerpunkten, Budgets, Zielsetzungen und Branchenausrichtungen. Viele dieser Programme sind für Unternehmen höchst attraktiv, aber die Vielzahl und Komplexität in der Beantragung schrecken ab. Viele Unternehmer wissen gar nicht, wie sie die für sie relevanten finden geschweige denn, wie sie die Gelder erhalten können. Dokumentationspflichten und Budgetverteilung sind auch nicht immer transparent. Es bedarf also einer Strategie, wie man die passenden Programme ausfindig macht, ihre Beantragung realisiert und die mit dem jeweiligen Programm verbundenen Pflichten erfüllt. Marcus Arens, Director Sales & Marketing bei Ayming, erläutert im Gespräch mit der Redaktion wie er Unternehmen hierbei unterstützt – und zwar ganzheitlich. Lesen Sie das vollständige Interview hier.


Doch wie können Unternehmen jetzt denn sicherstellen, ihre Anträge jeweils vollständig und korrekt abzugeben, sodass Risiken vermieden werden? „Das ist unser Job. Wir setzen uns mit unseren Kunden zusammen und analysieren deren Forschungs- und Entwicklungsprojekte – und das sehr kritisch. Schließlich geht es im ersten Schritt darum, zu analysieren, was überhaupt förderfähig ist. Auf Basis dieses Wissens erarbeiten wir dann die Grundlage zur Vorbereitung des Antrags und des Anspruchs. Diese gründliche Vorbereitung, wir sprechen ja hier immer noch über die technisch-inhaltliche Beschreibung, ist der kritische Aspekt, der über Erfolg oder Misserfolg des gestellten Antrags auf Bescheinigung entscheidet. In einem zweiten Schritt erfolgt dann die Verrechnung über die Ertragssteuer“, verriet uns der Director Sales & Business Development bei Ayming.

www.ayming.de

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