Die automatisierte Buchhaltung

Dank „Automagic“ zum Berater in der Hosentasche

von Christian Steiger

Die Erledigung der Buchhaltung besteht aus vielen wiederkehrenden Prozessen und Aufgaben – und doch frisst sie viel Zeit. Vor allem in kleineren Unternehmen und bei Selbstständigen ohne eigene Finanzabteilung, die diese Tätigkeiten parallel zu ihrem Kerngeschäft erledigen müssen, ist das ein enormer Zeitfaktor.
Belege ablegen und verbuchen, Gehaltsabrechnungen machen, Rechnungen stellen und versenden: Solche Tätigkeiten, die weitestgehend klaren Regeln und Strukturen folgen, sind zu einem hohen Grad automatisierbar. Was bedeutet das für die Buchhaltung in einer neuen Arbeitswelt?

Der Buchhalter oder die Buchhalterin, wie wir sie heute kennen, wird in Zukunft andere Aufgaben haben. Das heißt nicht, dass ein ganzes Berufsfeld einfach verschwindet. Vielmehr rücken neue Aufgaben in den Fokus, die vor allem den Umgang mit Daten erfordern und das Unternehmen voranbringen: Sind wichtige Kennzahlen und smarte Datenauswertungen auf Knopfdruck jederzeit und ortsunabhängig per Smartphone parat, so werden smarte Businessempfehlungen möglich – die zum Erschließen neuer, innovativer Geschäftsfelder und -modelle führen können. So wird aus einer Buchhaltungslösung ein digitaler Berater und aus einem Buchhalter ein Datenstratege.

„Die Daten, die sich aus der automatisierten Buchhaltung ergeben, bilden wiederum einen Data-Lake und somit die Basis, um die Automatisierung voranzubringen und neue Kollaborationsansätze zu finden.“

Mehr noch – betrachtet man die Buchhaltung nicht als isolierten Aufgabenbereich, sondern geht von einer immer stärkeren Vernetzung aus, dann zeichnet sich ein ganz neues Bild der Unternehmenssteuerung: …

Lesen Sie weiter! Dieser Beitrag stammt aus dem „Handbuch HR-Management“

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