Thin Clients und die neue Arbeitswelt

Ulrich Mertz, Gründer und Geschäftsführer von Rangee erläutert im Interview die Vorteile von Thin Clients für eine zeitgemäße Homeoffice-Infrastruktur.

Ulrich Mertz, Gründer und Geschäftsführer von Rangee

In den vergangenen Monaten sind viele Mitarbeiter ins Homeoffice gewechselt. Was wird von dieser neuen Arbeitswelt nach Corona bleiben?

Sie wird auf jeden Fall nicht einfach wieder verschwinden. Homeoffice bietet viele Vorteile, sowohl für Mitarbeiter als auch Unternehmen, weshalb inzwischen auch Firmen, die dem Thema bislang eher skeptisch gegenüberstanden, über dauerhafte Regelungen für die Heimarbeit nachdenken. Sicher werden viele Mitarbeiter nach Corona wieder ins Büro zurückkehren, oft aber nicht mehr für jeden einzelnen Arbeitstag. Die neue Arbeitswelt ist flexibel und kein Entweder-oder mit nur Homeoffice oder nur Büro.

Welche Vorteile bietet das Homeoffice, und sehen Sie auch Nachteile?

Mitarbeiter gewinnen durch die Arbeit im Homeoffice an Flexibilität und können Privat- und Berufsleben besser miteinander vereinen. Und sie sparen sich oft lange Fahrzeiten ins Büro. Aber natürlich erfordert die Arbeit von Zuhause auch Selbstdisziplin, weil die Grenzen zwischen Privat- und Berufsleben verwischen. Der Abstimmungsaufwand ist größer und vielen Menschen fehlt die soziale Interaktion mit Kollegen.

Für Unternehmen hat sich der größte Vorteil während der Pandemie gezeigt: Sie können ihren Geschäftsbetrieb in Ausnahmesituationen fortsetzen und bleiben handlungsfähig, selbst wenn Mitarbeiter aufgrund äußerer Umstände nicht ins Büro kommen. Zudem wird es ihnen künftig leichter fallen, neue Mitarbeiter außerhalb ihrer Region zu gewinnen, und sie können viele Reisezeiten und Reisekosten einsparen. Dem gegenüber stehen vor allem in der Anfangszeit ein großer Aufwand und Kosten für die Einrichtung und Absicherung der Homeoffice-Infrastruktur.

Können Sie das näher ausführen?

Es reicht nicht, den Mitarbeitern nur einen Rechner als Arbeitsgerät ins Homeoffice zu stellen. Die Geräte befinden sich nicht mehr im gut kontrollierten Firmennetzwerk hinter einer Firewall und müssen zusätzlich abgesichert werden. Zudem benötigen sie einen sicheren Zugang ins Netzwerk, damit Mitarbeiter auf Daten und Anwendungen zugreifen und Administratoren die Systeme verwalten können. Sie müssen Richtlinien anpassen, Sicherheitslösungen auf dem neuesten Stand halten und Patches installieren – das geht am besten, wenn der Rechner über ein VPN verbunden ist. Allerdings können gerade die Updates die Verbindung stark belasten.

„Thin Clients im Notebook-Design vereinen maximale Flexibilität mit hoher Sicherheit und einfacher Verwaltung.“

Wie können Unternehmen diese Herausforderungen am besten angehen?

Eine sehr smarte Möglichkeit ist die Ausstattung der Mitarbeiter mit Thin Clients. Die Geräte sind wartungsarm und sicher. Da die Arbeitsumgebung auf einem Server im Unternehmen läuft, können Administratoren sie stets aktuell halten und haben die volle Kontrolle über alle Firmendaten. Thin Clients auf Linux-Basis brauchen zudem nur sehr selten Updates und Patches und kommen überdies ohne einen Virenscanner aus. Das vereinfacht die Verwaltung enorm und hat für Mitarbeiter den Charme, dass sie bei der Arbeit nicht durch den Download und die Installation von Updates und Patches ausgebremst werden.

Fügen sich Thin Clients genauso wie PCs und Notebooks ins Homeoffice ein?

Eigentlich sogar noch besser, da sie kompakter und leiser sind und auch weniger Strom verbrauchen. Es gibt sie in verschiedenen Formfaktoren, etwa als kleines Kästchen mit den Abmessungen eines Taschenbuchs oder als Notebook. Insbesondere das Notebook-Design bietet maximale Flexibilität und ist ideal für Mitarbeiter, die Zuhause nicht viel Platz haben, häufig unterwegs sind oder in der Zeit nach Corona regelmäßig zwischen Büro- und Heimarbeit wechseln wollen.

Können solche Geräte von der Ausstattung mit richtigen Notebooks mithalten?

Thin Clients im Notebook-Formfaktor wie der Rangee NL50GU sind mit top-aktuellen Hardware-Komponenten bestückt und kommen auch mit anspruchsvollen Anwendungen zurecht. Die Nutzer müssen bei der Leistung keine Abstriche machen und nutzen beispielsweise problemlos die für Homeoffice beziehungsweise Remote Work wichtigen Videokonferenztools. Ohne Lüfter und Festplatten arbeiten die Geräte flüsterleise und sind leichter und ausdauernder als Notebooks vergleichbarer Größe. Der NL50GU mit 15,6 Zoll wiegt etwa nur 1,6 Kilogramm und hält im Akkubetrieb zehn Stunden durch. Und das alles kombiniert mit hoher Sicherheit und guter Verwaltbarkeit sowie niedrigen Anschaffungskosten. Solche Geräte sind genau das, was Unternehmen und Mitarbeiter für die neue Arbeitswelt brauchen.

Weiterführende Informationen:
https://rangee.com

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