Sieben Gründe für den Einsatz von Thin Clients

Viele Unternehmen sehen Thin Clients als kostengünstige Alternative zu klassischen Desktop-PCs, doch ihre Vorteile gehen weit über niedrige Anschaffungskosten hinaus. Ulrich Mertz nennt sieben Argumente für den Einsatz der schlanken Systeme.

Mitarbeiter klagen über schlechte Performance, eine aufwändige Verteilung von Software-Updates durch zunehmende Heimarbeit und eine stete Bedrohung durch Malware und Phishing – die Verwaltung und Absicherung ihrer Arbeitsplatzrechner stellt Unternehmen oft vor große Probleme. Eine Alternative können Thin Clients sein, die leicht zu managen sind und Desktop, Anwendungen sowie Daten des Nutzers von einem zentralen Server erhalten. 

Weil die Geräte selbst vor allem die Ein- und Ausgabe von Daten übernehmen, kommen sie im Vergleich zu PCs mit einer spartanischen Hardware-Ausstattung aus. Bei der Anschaffung von Thin Clients stehen daher häufig die Einsparungen durch geringere Gerätekosten im Vordergrund, doch gerade die einfache Wartung und Verwaltung der Systeme entlastet die IT-Budgets von Unternehmen deutlich stärker. Tatsächlich sprechen aber noch viele weitere Argumente für den Einsatz von Thin Clients – der deutsche Thin-Client-Spezialist Rangee erläutert die wichtigsten: 

1. Geringer Verwaltungsaufwand
Unternehmen verwalten die Desktops ihrer Mitarbeiter und alle Anwendungen zentral auf dem Server, das aufwändige Management von Betriebssystem- und Software-Versionen auf den einzelnen Endgeräten entfällt. Thin Clients sind schnell in Betrieb genommen, verursachen keine Kompatibilitätsprobleme und reduzieren sehr deutlich die Zahl der Support-Anfragen.

2. Lange Lebensdauer
Durch die abgespeckte Hardware-Ausstattung und den Verzicht auf bewegliche Teile – Thin Clients kommen in der Regel ohne Festplatten und Lüfter aus – sind die Geräte wartungsarm und langlebig. Zudem gelangt die Hardware nicht so schnell an ihre Grenzen wie die von PCs, da Desktop und Anwendungen auf dem Server laufen und lokal kaum Rechenleistung benötigt wird.

3. Sicherer Betrieb
Unternehmen können die zentral auf einem Server laufenden Arbeitsumgebungen ihrer Mitarbeiter gut schützen und die Software stets auf dem neuesten Stand halten – Probleme mit Software-Aktualisierungen bei Mitarbeitern im Homeoffice gibt es nicht. Zudem ist auch die Datensicherung einfacher. Die Thin Clients selbst sind gut gegen Bedrohungen geschützt, da sich auf den Geräten keine Malware einnisten kann.

4. Stromsparend und umweltfreundlich
Thin Clients verbrauchen aufgrund der reduzierten Hardware-Ausstattung weniger Strom als PCs und verursachen durch die längere Lebensdauer auch weniger Elektroschrott. Allerdings steigt der Energiebedarf auf Server-Seite, doch ein Server lässt sich besser auslasten und effizienter betreiben als eine große Zahl einzelner Desktop-Rechner.

5. Kompakt und leise
Thin Clients sind klein und lassen sich sowohl in beengten Arbeitsumgebungen als auch Heimbüros platzsparend unterbringen, und das ohne nerviges Kabelgewirr. Überdies sind sie flüsterleise, weil sie ohne Lüfter und Festplatten auskommen.

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Ulrich Mertz, Gründer und Geschäftsführer von Rangee (Quelle: Rangee)

6. Ortsunabhängiges Arbeiten
Mitarbeiter können flexibel an jedem beliebigen Thin Client arbeiten. Egal, ob sie sich im Homeoffice, einer Niederlassung oder an einem beliebigen anderen Arbeitsplatz im Großraumbüro befinden, erhalten sie Zugriff auf ihren gewohnten Desktop mit allen Anwendungen und Daten: Es reicht, wenn sie sich einfach nur mit ihren Zugangsdaten anmelden.

7. Hohe Verfügbarkeit
Die Desktops der Mitarbeiter laufen auf einem stabilen Server-System, sodass es weit weniger Probleme mit Betriebssystemen und Anwendungen gibt als bei einer großen Zahl einzelner PCs. Zudem sind Thin Clients sehr robust und fallen selten aus – und falls doch, ist ein neuer Thin Client in wenigen Minuten einsatzbereit. Auch Arbeitsplätze für neue Mitarbeiter können Unternehmen so blitzschnell einrichten.

„Thin Clients eignen sich heute für alle Einsatzbereiche, selbst für grafisch anspruchsvolle Anwendungen wie CAD und DTP“, erklärt Ulrich Mertz, Gründer und Geschäftsführer von Rangee. „Sie sind die perfekte Wahl für Unternehmen, die die Verwaltung ihrer Arbeitsplatzsysteme vereinfachen und Mitarbeitern eine zuverlässige und sichere Arbeitsumgebung bereitstellen wollen, unabhängig davon, wo sie sich gerade befinden.“

Weitere Informationen unter:
https://rangee.com/

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