Shakespearean avatars, crypto remittance, and matching with gamers

Eine Woche lang haben wir den Teilnehmer:innen unserer Web3 Learning Journey die Federführung über die Programmgestaltung überlassen. Sie konnten sich selbst mit Vorträgen und Präsentationen kreativ und proaktiv einbringen und inspirierten uns mit interessanten Denkanstöße:

Den Anfang machte Autorin und Mentorin Meredith Lewis. In ihrem kreativen Analogie-Spiel stellte sie der Discord Community Fragen wie „Wenn das Web3 ein Ort wäre, welcher fällt euch da ein?“ oder „Wenn ihr das Web3 mit einem Film oder einer Serie vergleichen müsstet, was würdet ihr wählen?“

Storytellerin Megan Davis führte in ihrem Vortrag die Tatsache, dass wir uns selbst mit verschiedenen Repräsentationen und Charakteren identifizieren können, auf Shakespeare zurück. Bevor der britische Lyriker und Dramaturg den Menschen ihre Widersprüchlichkeit zusprach, bestimmte das Schicksal ihre Rollen, denen sie Folge leisten mussten. Dadurch sind wir heute in der Lage, den Wert von Mäkeln zu erkennen, die unsere Persönlichkeit ausmachen. Mit Fragen wie „Welche deiner Charakterzüge präsentierst du in der Öffentlichkeit und wie würde dein Avatar im Internet aussehen?“ übertrug Megan dieses Denkkonzept auf das Web3.

Craig Schuster, Gründer von RemittDAO widmete sich den Möglichkeiten, wie sich gesellschaftlicher Einfluss im Web3 erreichen und umsetzen lässt. Der Fokus von RemittDAO liegt auf internationalen Überweisungen, die Personen in Entwicklungsländern tätigen und über die Gastarbeiter oder Flüchtlinge Geld an ihre Familien in ihr Heimatland senden. Alternativ gäbe es noch das 170 Jahre alte WesternUnion, das vor allem in Entwicklungsländern sehr beliebt ist, jedoch ist dieses System weiterhin abhängig von physischen Standorten – ganz zu schweigen von den schwierigen Öffnungszeiten während der Urlaubszeit oder in Katastrophenzeiten. Craig ist überzeugt davon, dass neue Technologien und Aufklärung dabei helfen, diese Herausforderungen anzugehen – nicht nur in technologischer, sondern auch in gesellschaftlicher Hinsicht.

Für Lily Snyder, Head of Metaverse Research bei Journey sind Gaming und Community grundlegende Einflüsse, die zur Entstehung des Metaverse führten. Vor allem Gaming hat das Konzept des Metaverse stark vorangetrieben – und was macht ein Game zu einem Game? Es gibt Ziele, Regeln, Feedback Loops und ein Belohnungssystem, sobald man diese erreicht beziehungsweise einhält. Ein Spiel erzeugt greif- und sichtbare Ergebnisse. Ähnlich wie bei einem Spiel, kommt eine Community für eine gemeinsame Sache zusammen und verfeinert durch Feedback Loops, Daten und Tools ihr Ziel.

Auch beim Vortrag von Elyssa Goldberg, Head of Growth bei Powder ging es um die Verbindungen zwischen dem Web3 und Gaming – ganz speziell: Blockchain Gaming. Die wachsende Popularität des Genres ist begründet in den Mechaniken, durch die Gamer in gewisser Weise Ownership über jene Objekte und Assets innehaben, die sie im Spiel sammeln (zum Beispiel Avatare). Gleichzeitig können sie diese Items weiterverkaufen. Jedoch beschäftigen sich Gamer noch nicht wirklich mit dem Thema Web3. Auch Studios sind bislang nicht von der Idee angetan, da sich ihrer Meinung nach der Personalaufwand nicht lohnen würde. Außerdem müsste der Community-Aspekt bei vielen Spielen noch stärker in den Vordergrund rücken.


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