Intelligent Work Management

Günter Sandmann, Head of Central Europe and Nordics bei Workfront, erläutert der TREND-REPORT-Redaktion die Vorteile einer Plattform für Enterprise Work Management.

„Mit ‚Intelligent Work Automation‘ können wir Mitarbeitern 15 bis 30 Prozent mehr Zeit für die Arbeit, für die sie angestellt sind und die ihnen Spaß macht, zur Verfügung stellen. Mitarbeiter sind motivierter, weil sie mehr Zeit für ihre eigentliche Arbeit haben und weniger Überstunden anfallen“, betonte Günter Sandmann eingangs unseres Gespräches.

Laut McKinsey zum Beispiel arbeiten heute Mitarbeiter nur zu 40 Prozent an den Dingen, für die sie eingestellt wurden. „Man muss sich das mal vorstellen: 40 Prozent sind bei einer 40-Stunden-Woche gerade mal 16 Stunden. Schafft man es, diese Zahl auf 60 Prozent zu erhöhen, sind es 24 Stunden oder ein ganzer Arbeitstag. Bei beispielsweise 200 Nutzern der Workfront-Plattform, die zuvor ‚traditionell‘ gearbeitet haben, lässt sich der Produktivitätsgewinn sehr leicht auch monetär ausdrücken. Die 20 Prozent ergeben sich beispielsweise aus einem oder zwei Meetings weniger pro Woche, da die Status-Updates automatisiert vorhanden sind. Das Suchen und richtige Abspeichern von notwendigen Informationen, der Wechsel zwischen oftmals vier und mehr Anwendungen, um die Arbeit ausführen zu können, all das wird eliminiert“, erklärte uns dazu Günter Sandmann.

Auch von „Knowledge-Workern“ werden heute noch viele wiederkehrende Arbeiten manuell ausgeführt – egal, ob ein einzelner Arbeitsschritt oder eine Sequenz von Arbeitsschritten, möglicherweise sogar ein komplettes Projekt. Aber wie funktioniert es in diesem Kontext, automatisierte Arbeitsabläufe für Teams und Abteilungen zu implementieren? Günter Sandmann erklärte uns das so: „Heutige Technologie und Plattformen bieten Templates und Automatisierung für wiederkehrende Aufgaben. Damit wird die Planung einfacher, schneller und sicherer, weil nichts vergessen und der Mitarbeiter massiv von Reporting und Status-Updates ent­lastet wird. Zusätzlich kann das Verteilen der Arbeit und die Bereitstellung der notwendigen Informationen sowie das Status-Update zum Arbeitsfortschritt automatisiert werden. Intelligent ist daran zum Beispiel, dass unsere Workfront-Plattform automatisch erkennt, welche Mitarbeiter für welche Arbeiten erforderlich sind und einen automatisierten Planungsvorschlag unterbreitet.“

Zusätzlich hat sich in der letzten Dekade der Trend in den Unternehmen ent­wickelt, für Mitarbeitende alle Tools, Anwendungen und Daten am Arbeitsplatz vorzuhalten, um die Arbeitsprozesse zu beschleunigen. „In diesem Kon­text beinhaltet unsere Workfront-Plattform alle Informationen rund um Arbeit und Aufgaben in einer Lösung. Daten, die für die Ausführung der Aufgaben notwendig sind, werden mit un­serer Plattform verbunden und synchronisiert“, betonte Günter Sandmann.

Aber auch „Digital Natives“, die mit Smartphone, Social Media und Online-Shopping aufgewachsen sind, ha­ben Anforderungen an ihren Arbeitsplatz. Das bringt eine Erwartungshaltung an die Arbeitsplatzlösung bezüglich „Usa­bility“, Kommunikationsverhaltens und dezentralen Arbeitens mit sich. Digital Natives reagieren, wenn sie andere Erfahrung am Arbeitsplatz machen, überrascht und teilweise sogar schockiert. Dies führt dazu, dass junge Hightech-Unternehmen Digital Natives einfacher ansprechen und gewinnen können im Vergleich zum familiengeführten Mittelständler. „Digital Natives erwarten, dass sie ihre Arbeit zu jeder Zeit an jedem Ort ausführen können und dafür die notwendige einfache Technologie auf den gewohnten Devices zur Verfügung haben“, fügte Günter Sandmann noch hinzu.

„Der Ort und die Zeit verlieren mehr und mehr an Bedeutung.“

Günter Sandmann

Aber auch „Digital Natives“, die mit Smartphone, Social Media und Online-Shopping aufgewachsen sind, ha­ben Anforderungen an ihren Arbeitsplatz. Das bringt eine Erwartungshaltung an die Arbeitsplatzlösung bezüglich „Usa­bility“, Kommunikationsverhaltens und dezentralen Arbeitens mit sich. Digital Natives reagieren, wenn sie andere Erfahrung am Arbeitsplatz machen, überrascht und teilweise sogar schockiert. Dies führt dazu, dass junge Hightech-Unternehmen Digital Natives einfacher ansprechen und gewinnen können im Vergleich zum familiengeführten Mittelständler. „Digital Natives erwarten, dass sie ihre Arbeit zu jeder Zeit an jedem Ort ausführen können und dafür die notwendige einfache Technologie auf den gewohnten Devices zur Verfügung haben“, fügte Günter Sandmann noch hinzu.

Ziel für die Arbeit der Zukunft sollte es sein, eine Unternehmenskultur des Ver­trauens aufzubauen. In der modernen Arbeitswelt geht es nicht mehr um acht Stunden Anwesenheit. Es geht um die Erledigung von Aufgaben zum erforderlichen Zeitpunkt. Unternehmen wandeln sich mehr und mehr in diese Richtung, also weg von Präsenzarbeitszeit hin zu Vertrauensarbeitszeit. Abschließend betonte Günter Sandmann noch: „Der Ort und die Zeit verlieren mehr und mehr an Bedeutung. Das Vertrauen und damit die Freiheit zu gewinnen und zu gestalten, ist die neue Art, wie Arbeit verrichtet wird.“

Lesen Sie das ausführliche Interview unter:
https://www.trendreport.de/intelligent-work-management

https://www.workfront.com/de

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Photo by Kevin Bhagat on Unsplash

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