Anfang März berichtete das Wall Street Journal über Gespräche zwischen amazon und JPMorgan Chase. Inhalt: Ein Girokontoangebot des Handelsriesen.
Wie es scheint palnen die vier GAFAs – Google (beziehungsweise Alphabet), Apple, Facebook und Amazon – tatsächlich ins Bankgeschäft einzutreten. Was sie für Banken gefährlich macht , ist, dass sie sehr genau wissen, wie man mit Kundendaten umgeht und wie man sie nutzt, um die Kundenbeziehung zu festigen und auszubauen. Dabei ist ihr Kundenstamm gigantisch. Amazon etwa hatte 2016 allein in Deutschland 44 Millionen Kunden, 17 Millionen davon waren Prime-Nutzer.

Der Zugang zu Kundendaten (Vorlieben,Bedürfnissen, Entscheidungshistorie) wird zum entscheidenden Vorteil. Ein Unternehmen wie Google macht vor, was in Sachen Predictive Analytics schon alles möglich ist – inklusive Tracking von Websitebesuchern oder App-Nutzern, bis hin zum Ausspielen zielgerichteter, individualisierter Werbung. Hochpreiseige Anlagen lassen sich in Zukunft ebenso gezielt und bedarfsgerecht anbieten.

Amazon weiß, was der Kunde will, bevor er es selsbt weiß. Facebook ist mit seiner Marktduchdringung ein selbstverständlicher oft bervorzugter Kommunikationskanel für Digital natives. Sprachassistenten wie Alexa und Siri erleichtern jedes Geschäft. Die Sprachgestuerte GAFA-Fianzdienstleistung ersceint nur noch wie eine Frage der Zeit.

Payment-Angebot

Einen ersten Schritt haben die GAFA mit ihren Payment-Angeboten schon Unternommen. Hier ein kurzer Überblick:

Mobile Payment: GooglePay, ApplePay, Amazon Pay Places
Online Payment: GooglePay, ApplePay, pay with amazon
Peer2Peer Payment: GooglePay, ApplePay, Payment im Messanger (Facebook)
Other Payment: amazon cash, Amazon.de VISA
eMoney: amazon coins for apps and games