Page 9 - TREND REPORT Juni 2021
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TREND REPORT Juni 2021 | Digitale Unternehmenskultur 9 standfähiges Unternehmen. Wer die Cloud optimal nutzen will, muss auch seine Unternehmenskultur daran aus- richten. „Digitale Arbeitsweisen funk- tionieren nicht in starren Hierarchien und abgeschotteten Silos“, konkreti- siert Ertan Özdil den Gedanken. Der Mehrwert der Digitalisierung er- schließt sich erst, sobald teamorientier- tes Arbeiten in agilen Work ows Er- folgserlebnisse verscha t. „Als Unter- nehmer werde ich also die Weichen Richtung Teams und schlanke Prozesse stellen und gleichzeitig die digitalen Werkzeuge bereitstellen und verbindlich machen müssen, die es dafür braucht“, so der CEO und Gründer der CRM- und ERP-Plattform weclapp. „Die Platt- form lässt sich von Anfang an intuitiv bedienen. Lange Einarbeitungsprozes- se, wie wir sie von anderen Systemen her kennen, fallen komplett weg. Das er- möglicht ein schnelles Onboarding und umgehendes Arbeiten mit dem ERP- System. Hohe Investitionskosten am Anfang gibt es ebenfalls nicht.“ Cloud Computing stellt für Özdil so den ent- scheidenden Schritt in die Zukunft dar: „Insbesondere für kleinere und mittle- re Unternehmen sind Cloud-Lösungen eine gute Möglichkeit, kostengünstig Geschäftsprozesse zu digitalisieren, automatisieren und an neusten techni- schen Entwicklungen teilzuhaben.“ Die zwei Arten der Digitalisierung Die digitale Transformation lässt sich grob in zwei Bereiche unterteilen: ei- nerseits die Digitalisierung von Ge- schäftsprozessen, andererseits die von Geschäftsmodellen. Geschäftsprozesse sind dabei alle Vorgänge, die im Unter- nehmen bereits statt nden und durch Digitalisierung und Automatisierung nun optimiert, angepasst oder verän- dert werden. Das beginnt bei der Be- reitstellung schnellerer Systeme und endet bei der Einführung neuer, inno- vativer Technologien. „Wir fokussieren uns auf unser über viele Jahre bewährtes Geschäftsmodell der in- dividuellen Zuhauseplanung, die wir technologisch immer weiterentwickeln“, macht Daniel Haberkorn, Managing Director bei küchenquelle keinen Hehl aus diesem Ansatz. Mit Mixed Reality hat sein Unternehmen jetzt eine neue Technologie in den Beratungsprozess eingeführt und so selbst die Jury des German Innovation Award überzeugt. „Seit jeher revolutionieren wir die Be- ratung beim Küchenkauf. Mit dieser Technologie sind wir erneut Pionier“, freut sich Haberkorn über die Aner- kennung. Als bisher einziger Anbieter auf dem deutschen Küchenmarkt nutzt küchenquelle Mixed Reality, um dem Kunden optimale Planungssicherheit zu geben. „Die MR-Technologie hilft, den Beratungstermin noch anschauli- cher zu gestalten – mit echtem Wow- E ekt für die Beteiligten.“ Die zweite Form der Digitalisierung betri t die Geschäftsmodelle, die aus- geweitet, verändert oder neu erstellt werden. Neue Produkte und Dienst- leistungen entstehen, die das gesamte Unternehmen und nicht selten auch den gesamten Markt umkrempeln. Er- folgsbeispiele gibt es vor allem aus dem Open Content: TREND REPORT für Sie Kopieren und verwenden Sie doch einfach die für Sie interessanten Inhalte aus TREND REPORT für Ihre Webseite oder teilen Sie unsere Re- portagen mit Ihren Geschä spartnern, Freunden und Kunden. Schulen und Lehrkrä e nutzen unsere freien Inhalte für ihren Wirt- scha sunterricht und experimentieren mit Interviews und Gastbeiträgen. Sie dürfen das Material remixen, verändern und darauf aufbauen. Die Reportagen aus TREND REPORT stehen unter einer gemeinfreien Textlizenz (CC BY-SA 4.0 DE). Speziell auch für den kommerziellen Einsatz! Interviews und Gastbeiträge sind unter CC BY-ND lizenziert. Sie finden die Bedingun- gen im Impressum auf Seite 2 und unter https://creativecommons.org Mit Zuhauseplanung den Kunden begeistern Daniel Haberkorn, Managing Director küchenquelle, berichtet der Redakti- on über seine digitale Transformati- on, innovative Unternehmenskultur und über die optimale Customer Journey. „Wir haben uns sehr gefreut, dass kü- chenquelle die Jury überzeugt und die Auszeichnung ‚Winner‘ in der Katego- rie ‚#W1 – Business to Consumer – Kit- chen‘ erhalten hat. Ausschlaggebend war der Beratungsprozess mit Mixed Reality (MR)“, verriet uns Daniel Hab- erkorn zu Beginn unseres Gesprächs. Die Pioniere des deutschen Küchen- marktes evolutionieren die Branche mit der MR-Technologie als bisher ein- ziger Anbieter auf dem deutschen Kü- chenmarkt und geben so dem Kunden die optimale Planungssicherheit. Laut Daniel Haberkorn verbindet die Technologie reale und virtuelle Ele- mente, die dann gemeinsam durch eine Datenbrille sichtbar sind. Seine Berater sind nun ausgestattet mit MR- Brillen für den beratungsintensiven Kundenbesuch. Gemeinsam wird zu- nächst die neue Küche auf dem Tab- let konzipiert. Dann kommt die MR- Brille zum Einsatz, die dann die Pla- nung als Hologramm über den realen Raum projiziert. „Ganz bequem und unkompliziert sehen Kunden bei sich zu Hause ihre neue, maßgestaltete Traumküche, schon bevor sie diese kaufen. Sie gehen darin herum, schauen, ob die Spüle unters Fenster passt und die Arbeitsfläche die opti- male Höhe hat“, erklärte uns der Kü- chenprofi. Bis heute hat küchenquelle mehr als 100 000 „intelligente“ Kücheneinzel- teile aktuell zur Auswahl dreidimensi- onal in dem Programm für die Planung einer neuen Küche hinterlegt. Die Ele- mente im Planungsprogramm „wis- sen“ nicht nur, wie tief, wie hoch oder wie breit, sondern auch was sie sind. Aber wie wirkt sich nun eine solche di- gitale Unternehmenskultur auf den Geschä sverlauf und das Wachstum aus? Dazu erläuterte Daniel Haber- korn: „Die Beratung mit Mixed Reality liefert überzeugende Ergebnisse. Wir verzeichnen damit im ersten Quartal 2021 eine signifikante Verbesserung der Abschlussquote. Darüber hinaus würden weit über 90 Prozent unserer Kunden die MR-Beratung weiteremp- fehlen. Mehr als 80 Prozent sagen, die Brille hätte ihre Kaufentscheidung po- sitiv beeinflusst. Es wird deutlich, dass wir erneut Innovationstreiber sind, üb- rigens auch durch die aktuelle Preis- verleihung des reta award vom EHI-In- stitut.“ Und das Geschä smodell hat sich auch in Krisenzeiten bewährt, blickt man auf die Beratung von kü- chenquelle, die persönlich vor Ort beim Kunden geschieht. „Mit unserem Geschä smodell waren wir die gesam- te Zeit handlungsfähig, anders als der stationäre Handel. Von Anfang an ha- ben wir ein strenges Hygienekonzept verfolgt und unsere Berater zertifizie- ren lassen, um den Kunden größtmög- liche Sicherheit zu geben.“ Daniel Haberkorn: „Unser Geschä s- modell hat sich auch in Krisenzeiten bewährt.“ Abschließend betonte Daniel Haber- korn noch: „Wir setzen seit jeher auf ein Kundenerlebnis, das sowohl per- sönlich als auch unkompliziert ist, und mit der MR-Technologie treiben wir dies digital voran.“ www.kuechenquelle.de 


































































































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