Page 10 - TREND REPORT Juni 2021
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10 Digitale Unternehmenskultur | Juni 2021 TREND REPORT Bereich der Plattformökonomie. Uber, als Taxiunternehmen ohne eigene Au- tos, und Airbnb, als Übernachtungsan- bieter ohne Immobilien, verdeutlichen das disruptive Potenzial. Laut einer Studie des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie hat die Digita- lisierung für 62 Prozent der Unterneh- men in Deutschland Auswirkungen auf das Geschäftsmodell. Disruptives Potenzial bietet in die- sem Zusammenhang auch die Block- chain-Technologie, wie der Deloitte Global Blockchain Survey 2020 belegt. Neben der Finanzbranche o enbart er insbesondere im Manufacturing-Sek- tor – der Industrie 4.0 – große Potenziale, die über die Steigerung der betrieblichen trendreport.de Tools für KI Open-Source-Gratis-Tools für den Einstieg in die KI-Entwicklung: • GoogleTensorFlow:Einekostenlo- se KI-Plattform für Entwickler • Microso  Cognitive Toolkit: Das Framework ist für den Einsatz auf Mi- croso  Azure optimiert. • PyTorch:VonFacebook-Ingenieuren entwickelte Open-Source-Programm- bibliothek, die auch das Deep-Lear- ning-Framework Caffe2 enthält und inzwischen ein Standard-Tool für die KI-Entwicklung ist. • OpenAI Gym: Die Plattform wurde von OpenAI entwickelt und befasst sich mit bestärkendem Lernen (en- glisch: Reinforcement Learning) • Shogun:EineOpen-Source-Libraryfür KI-Entwicklung unter GPLv3-Lizenz. • FluxML:EinMachine-Learning-Frame- work unter MIT-Lizenz. • ApacheMahout:DasKI-Framework eignet sich vor allem für die Entwick- lung statistischer und mathemati- scher Machine-Learning-Anwendun- gen und basiert auf Apache Hadoop und MapReduce. • Deeplearning4j:Dieplattformüber- greifende Programmbibliothek kann für die Entwicklung von Deep-Lear- ning-Anwendungen und neuralen Netzwerken eingesetzt werden. • scikit-learn: Eine freie So ware-Bib- liothek zum maschinellen Lernen für die Programmiersprache Python. E zienz hinausgehen und die Art und Weise der Zusammenarbeit aller Orga- nisationen entlang der Lieferkette nach- haltig verändern können. Zielführende Anwendungsfälle sind bspw. die Schaf- fungvonTransparenzzumStatusund der Herkunft einzelner Waren entlang der Lieferkette; die Erleichterung des RückrufseinzelnerProduktedurcheine einfache Nachvollziehbarkeit der gesam- ten Verarbeitungskette sowie die Nut- zung sogenannter „digitaler Zwillinge“ der Produkte und Güter, um Produkt- piraterie und Plagiate zu verhindern. „Mikroversicherungen ohne Versiche- rer; ein Verkaufsportal wie Amazon, aber von Herstellern gemeinschaftlich geführt; E-Commerce, bei dem keine Fehlende Digitalkompetenz Corona offenbart, wo es in Unternehmen hapert. Wir verfügen in unserem Unternehmen über die erforder- lichen Mitarbeiter, um die Digitalisierung von Geschäfts- und Verwaltungsprozessen voranzutreiben. Wir investieren gezielt in die Fort- und Weiterbildung unserer Mitarbeiter für die digitale Arbeitswelt. Unser Management verfügt über die nötige Digitalkom- petenz, um die Digitalisierung unserer Geschäfts- und Verwaltungsprozesse voranzutreiben. 56 % 72 % 64 % 70 % 54 % 2020 Unternehmen fehlen vor allem die Fachkrä e zur Digitalisierung. Nur 54 Pro- zent glauben, ihr Management verfüge über den nötigen Sachverstand. (2021 erstmals erhoben). 2021 Bestens informiert ins Meeting Gastbeitrag von Dr.-Ing. Gerd Stau- dinger, Geschä sführer Stella Sys- temhaus GmbH Das Dilemma ist bekannt: Die Ge- schä sführung erfährt häufig erst im Meeting von einem Problem im Unternehmen – und nicht schon vorher. Der Effekt ist, dass kein ge- danklicher Vorlauf besteht und der Fall meist ad hoc gelöst werden muss. Noch schlimmer wird es, wenn die Leitung nur durch einen Zufall oder gar nichts von dem Prob- lem mitbekommt. Damit das nicht passieren kann, be- nötigt die Geschä sführung zu jeder Zeit Zugriff auf alle relevanten Fir- menkennzahlen – und zwar schnell und einfach. Viele Unternehmen ver- walten ihre Daten jedoch noch immer in diversen Insellösungen. Der Nach- teil: Zwischen ihnen können weder Daten ausgetauscht werden noch las- sen sich daraus komprimierte Infor- mationen ziehen, die Aufschluss über die Entwicklung wichtiger Kennziffern geben. Genau hier setzt unsere So - ware „G2“ an. Sie verfügt über einen Datenkonverter und ist damit in der Lage, beliebige Daten aus den Insellö- sungen in kurzer Zeit zusammenzu- führen, zu ergänzen und für die Lei- tung aufzubereiten. Die Schwierigkeit für die Geschä s- führung besteht darin, dass sie es mit immer wieder anderen Proble- men zu tun hat. Deshalb muss sie auch ständig neue Indikatoren beob- achten können. Branchenlösungen sind dafür nicht gemacht. Immer wenn sich die Kennzahlen ändern, müssten neue Algorithmen gefun- den werden, die sie auswerten. Dafür sind externe So ware-Spezialisten nötig. Das kostet Zeit und Geld. An- ders verhält es sich mit „G2“, unse- rem generischen, also allgemeingül- tigen und branchenunabhängigen IT-System. Die Mitarbeiter können entsprechend ihrer Berechtigung be- liebige Prüfkriterien selbst entwi- ckeln und binnen Minuten an die ak- tuellen Gegebenheiten anpassen – exakt so, wie sie es benötigen. Programmieren müssen sie nicht. Excel-Kenntnisse reichen. Unsere So ware erfasst und verwaltet die Unternehmensdaten vollständig und revisionssicher auf einem zentra- len Datenbankserver. Alle Mitarbeiter nutzen die gleichen Formulare, in die sich nicht nur Texte, sondern vor al- lem auch getypte Daten wie Zahlen oder Ja-/Nein-Angaben eintragen las- sen. Das ermöglicht, Soll- und Ist-Wer- te automatisch zu vergleichen, Abwei- chungen herauszufiltern, Tendenzen zu erkennen. Carla Kriwet, Chefin von Europas größtem Hausgerätehersteller BSH, sagte jetzt in der Süddeutschen Zei- tung: „Wir brauchen in Geschäfts- führungssitzungen keine Vorlagen mit unzähligen Power-Point-Seiten in Farbe. Wir brauchen wenige, prä- zise Informationen.“ Genau diese Daten kann sich die Leitung mit un- serer Software auf Knopfdruck je- derzeit selbst einholen – und geht damit bestens vorbereitet ins Mee- ting. https://stella-systemhaus.de/ Gut vorbereitet: Mit der So ware- Lösung G2 erhält die Geschä sführung jederzeit schnell und einfach Zugriff auf alle relevanten Firmenkennzahlen. Quelle: Bitkom 


































































































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