Page 6 - TREND REPORT November 2019
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 6 New Work | November 2019 TREND REPORT  trendreport.de Panel „Zukunft der Arbeit“ Visionen zur Zukunft der Arbeit: Doris Albiez, Dr. Daniel Schütt, Stefan Peu- kert, Hanno Renner sowie Daniel Schä- fer nehmen Bezug zu der Frage, wie die Arbeit in Zukunft aussieht. http:// trendreport.de/panel-zukunft-arbeit Projektmanagement 4.0 Auch Katja Behnstedt, Geschäftsführe- rin der macooa GmbH, ist überzeugt, dass sich New Work „weg von starren und festgeschriebenen Arbeitsmodel- len hin zu Projektorientierung und dy- namischen Arbeitsprozessen“ entwickelt. Speziell kleinen und mittleren Unter- nehmen will die macooa GmbH mit ihrer gleichnamigen Lösung unterstüt- zen. „Die Software schlägt eine Brücke von klassischen zu modernen Arbeits- formen, weil sie diese Ansätze unter- stützt und kombiniert“, erläutert Ralf Behnstedt, ebenfalls Geschäftsführer des Unternehmens. „Auf der einen Sei- te kann man damit klar definierte Pro- jektziele, Meilensteine und Budgetvor- gaben festlegen, auf der anderen Seite kann man durch das Cockpit und Kan- ban-Board ein Höchstmaß an Agilität und Dynamik in die Projektsteuerung einbringen.“ Die Software wird in Deutschland gehostet und entspricht den Richtlinien der EU-DSGVO. Was macooa für KMU ist, ist Work- front für größere Unternehmen. Die Plattform zeigt auf, welche Arbeit zu welchem Zeitpunkt erledigt werden muss, und mit wenigen Klicks wird der Arbeitsfortschritt dokumentiert und erfasst. „Da die gesamte Planung der Arbeit, der Projekte und Portfolien in Workfront stattfindet, sind die Auslas- tung sowie alle Status zu Projekten zu jedem Zeitpunkt transparent“, erläu- tert Günter Sandmann, Head of Cen- tral Europe bei Workfront. „Das Ma-     􏰁 „Neben formalisierten Kommunikationsformen wird vor allem die ungeplante, zufällige Begegnung immer wichtiger“, berichtet Burkhard Remmers.  Panel „Bildung entscheidet“ Timo von Focht und Evgeny Sorokin bezeugen: Nur wer kontinuierlich seine Mitarbeiter, aber auch sich selbst wei- terbildet, wird auf Dauer am Markt Be- stand haben – heute mehr denn je: http://trendreport.de/panel-bildung- entscheidet nisationsentwicklerin bei Detego, aus. „Für Menschen mit einem zukunfts- fähigen Mindset spielen Anwesenheits- pflichten, feste Arbeitszeiten und -orte oder Stempeluhren keine Rolle, sie be- grenzen sie eher in ihrer Kreativität und Leistungsfähigkeit.“ Arbeits- modelle sollten sich daher immer weiterentwickeln und an die Bedürf- nisse des Menschen anpassen. Denn nur, „wenn Menschen ihr Potenzial voll ausschöpfen können, dann han- deln sie aus einer inneren Überzeu- gung heraus und erzielen Höchstleis- tung“, sind sich Jan-Hendrik Brune und Annette Kinne einig. tierfreudig. So konnte nach einer sechs- wöchigen Testphase zur Viertagewoche die britische Fondsgesellschaft Perpe- tual Guardian berichten, dass es in der verkürzten Arbeitswoche nicht nur ge- nauso viel erreichen konnte, sondern so- gar Anzeichen eines Wachstums zu er- kennen waren. Bei mehr als der Hälfte der Arbeitnehmer (56 Prozent) stößt die Idee der Viertagewoche auf Zustim- mung. Dabei präferieren ganze 78 Pro- zent der im Workforce View befragten Studienteilnehmer ein Modell mit glei- chem Gehalt und mehr täglichen Ar- beitsstunden, während lediglich 22 Pro- zent Lohnkürzungen in Kauf nähmen. den bisherigen Denk- und Handlungs- Dabei zeigt sich Europa in Bezug auf weisen“, führt Annette Kinne, Orga- neue Arbeitsweisen durchaus experimen-    Mit Bots zum Lernerfolg KI-Tool auch eine SCORM-Schnittstelle für Lernmanagementsysteme besitzt. Ein Lernbot ist mit Jix innerhalb weniger Tage erstellt. „Im Laufe des Betriebs wird er dann nach und nach erweitert und ‚trai- niert‘“, berichtet Bruns. Informatiker werden nicht gebraucht – Affinität zu Software-Tools und eine gute Einar- beitung genügen. „Aktuell bieten wir JIX als Cloud- und SaaS-Lösung an, zu kommoden Preisen, um den Ein- stieg in die KI-Welt zu erleichtern.“ www.time4you.de, www.jix.ai Im Hintergrundgespräch mit der Re- daktion erläutert Beate Bruns, Ge- schäftsführerin der time4you GmbH, warum Bots gefragter denn je sind. „Digitale Assistenten stehen nahezu im- mer zur Verfügung“, beginnt die Exper- tin für E-Learning, Personalentwicklung und Training die Vorteile aufzulisten und ergänzt: „Der direkte Dialog mit dem Bot ermöglicht einen schnellen Zugang zu genau den Inhalten und Services, die in der jeweiligen Situati- on relevant sind.“ Zudem senkt die Nutzung der natürlichen Sprache die Kommunikationsschwelle zwischen Mensch und Maschine. Als „persönli- che Ansprechpartner“ können sie dann auch Personalentwickler, Weiter- bildungsmanager oder Trainer entlasten. „Im Unterschied zu klassischen E-Lear- ning-Anwendungen ist die Interaktion mit einem Lernbot viel stärker vom Nut- zer gesteuert, im Idealfall zu 100 Prozent adaptiv“, erläutert Bruns. „Die Lernenden sind aktiver im Lernprozess, was in der Regel zu besseren Lernerfolgen führt.“ Zur Implementierung wird zunächst das Anwendungsszenario festgelegt, ehe Learning-Designer die Bot-Persona, In- halte, Ästhetik, Interaktion und den Dia- log konzipieren. Eine Bot-Betriebssoft- ware wie Jix bildet dabei die Basis belie- big vieler Chatbots, die unterschiedliche Use-Cases bedienen können, wobei das      Beate Bruns über Lern- bots: „Die Lernenden sind aktiver im Lern- prozess, was in der Re- gel zu besseren Lern- erfolgen führt.“ Bildquelle / Lizenz: Time4you Bildquelle / Lizenz: Wilkhahn 


































































































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