Page 5 - TREND REPORT November 2019
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 TREND REPORT November 2019 | New Work 5   rung unproduktiver Transferzeiten zwischen Standorten“, führt Dr. Fritjof Lemân aus. „Der Einsatz moderner Ar- beitsplatztechnologien wird zunehmend zum Hygienefaktor im Kampf um Ta- lente.“ Jobeinsteiger sind Collaborati- onstools wie beispielsweise Slack schon aus dem Studium gewohnt. „Beim Be- rufseinstieg werden diese aber mit ei- ner Arbeitsumgebung konfrontiert, in der E-Mail und Telefon immer noch die vorherrschenden Kommunikati- onsmittel sind, was natürlich zu Unzu- friedenheit führt“, so der Geschäfts- führer von Vistafon. Integrierbar in Kommunikationssyste- me wie Slack, Microsoft Teams, Skype oder Jabber ist Marvin, der Virtual Support Agent von Matrix42. „Wenn Sie IT-Probleme haben, können Sie Ih- ren virtuellen Buddy anchatten oder mit ihm sprechen und er hilft, Ihre Probleme zu lösen“, so Oliver Bendig, CEO des Workspace-Management- Spezialisten. Dabei ist der Chatbot so- gar imstande, Emotionen zu erkennen und entsprechend anders zu reagieren. Marvin soll vielfältige Fragen beant- worten können und den Mitarbeiter proaktiv bei seiner Arbeit unterstützen. So kann er beispielsweise zum richti- gen Zeitpunkt auf dem richtigen Gerät relevante Dokumente bereitstellen oder bei Terminvereinbarungen unterstüt- zen. Das System findet selbstständig anhand von Sprache und Kontext einer E-Mail-Kommunikation ein passendes Zeitfenster. Agilität und das richtige Mind- set für neue Arbeitsweisen Durch den Einzug neuer Technologien und neuer Kommunikations- und Kol- laborationsmöglichkeiten geraten Or- ganisationsformen, die den klassi- schen Top-down-Ansatz verfolgen, immer mehr unter Druck. Das Zau- berwort der Stunde lautet Agilität, ver- bunden mit dem Versprechen von mehr Umsatz, höheren Marktanteilen und schnelleren Innovationen. Zwar lassen sich hohe Agilität und Ge- schwindigkeit bei optimaler Qualität nicht ohne Automatisierung der Ar- beitsschritte von der Entwicklung bis hin zur Produktion umsetzen, doch wichtiger als alle Technologie bleibt auch bei agilen Organisationen der Mensch. „Es braucht ein Umdenken und eine grundlegende Veränderung in Arbeit transparent machen  Bildquelle / Lizenz: Workfront   Günter Sandmann, Head of Central Europe and Nordics bei Workfront, er- läutert der TREND-REPORT-Redaktion die Vorteile einer Plattform für Enter- prise Work Management. Herr Sandmann, welche Ergebnisse brachte Ihre aktuelle „State of Work“-Studie zutage? Die Studie zeigt: Deutsche Mitarbeiter verwenden lediglich 45 Prozent ihrer Arbeitszeit für ihre Kernaufgaben. Die Studie bestätigt somit die globale McKinsey-Studie, die von 40 Prozent spricht. Den Rest verbringen die Mit- arbeiter mit übermäßiger E-Mail-Kor- respondenz und unproduktiven Be- sprechungen. Fehlende Prozesse und mangelnde Zusammenarbeit sind ein zweiter großer Bereich, der die Pro- duktivität und den Spaß bei der Arbeit senkt. Diese „verschwendete Zeit“ fehlt für notwendige Innovation und Kreativität, was die Zufriedenheit der Mitarbeiter und die Entwicklung des Unternehmens am meisten fördern würde. Auch interessant, nahezu alle befragten deutschen Arbeitnehmer (>90 Prozent) geben an, dass sie sich nach modernen Technologien seh- nen. Fast genauso viele sind der Mei- nung, dass die Informationsbeschaf- fung in der Arbeit genauso einfach sein sollte wie im privaten Umfeld mit Google und Amazon. Welche Möglichkeiten haben mo- derne Unternehmen, um die Ar- beitszeit effektiver zu gestalten? In Workfront wird die gesamte Arbeit gemanagt. Ob als einzelne Aufgabe oder ganze Projekte, heruntergebro- chen auf Aufgaben. Damit wird die Be- und Auslastung der einzelnen Mit- arbeiter, der Abteilungen und somit des gesamten Unternehmens sicht- bar. Auf dieser Datenbasis ergibt sich erstmals auch die Möglichkeit einer sehr genauen Planung. Der positive Nebeneffekt ist die wesentliche Stei- gerung der Produktivität, durch den Einsatz von Templates (Vorlagen) und intelligenter Automatisie- rung von administrativen und wiederkehrenden Aufgaben. Dies gepaart mit mehr Transparenz schafft wieder Freiräume für Inno- vation und mehr Kreativität. „Mit Workfront haben Mitarbeiter mehr Zeit für ihre eigentliche Arbeit, was zu mehr Produktivität und vor allem höherer Motivation und Zufrie- denheit führt“, so Günter Sandmann.   Was sind die fundamentalen Be- standteile Ihrer Lösung? Mit der Workfront Plattform wird Ar- beit gemanagt. Wenn man genau be- trachtet, was Arbeit ist, kommt man auf drei Bestandteile: 1. Die Anforde- rung und Information zur Aufgabe – Request, 2. die Zusammenarbeit mit Kollegen und Geschäftspartnern – Collaboration, 3. die Ausführung – z. B. einen Text schreiben. Diese drei Be- standteile erzeugen einen Output, ein Arbeitsresultat. Die Besonderheit der Workfront Plattform ist, dass alle drei Bestandteile in Workfront zentral an ei- ner Stelle gehalten werden. Es geht darum, den Mitarbeiter massiv in sei- ner Arbeit zu unterstützen und zu ent- lasten für mehr Produktivität und vor allem Spaß an der Arbeit. Heute kön- nen Mitarbeiter lt. McKinsey nur 40 Prozent ihrer Zeit an den Aufgaben ar- beiten, für die sie eingestellt wurden. Das demotiviert auf Dauer. Workfront hilft, diesen Prozentsatz massiv zu er- höhen, da Administration automatisiert, das Suchen von Informationen quasi eliminiert und Meetings auf ein Mini- mum reduziert werden. Die Workfront Plattform kommt in allen Industrien und in allen Abteilungen zum Einsatz. Lesen Sie das vollständi- ge Interview online un- ter http://trendreport. de/arbeit-transparent- machen Wie unterstützt Ihre Lösung Unter- nehmen bei der Transformation zur agilen Organisation? Da Workfront den Fokus auf die Arbeit legt, lässt sich diese Personen oder Teams zuordnen und eben klassisch per Waterfall, im Agile Mode oder ge- mischt organisieren und darstellen. Egal in welcher Methode gearbeitet wird, die Datenbasis ist die gleiche. Workfront ermöglicht Abteilungen da- mit, erste Schritte und Erfahrungen mit agiler Arbeitsorganisation und Ar- beitsweise zu sammeln und somit mit diesem Modell vertraut zu werden. Workfront kann für einzelne Ad-hoc- Aufgaben oder auch für Großprojek- te, wie den Bau eines Krankenhau- ses, eingesetzt werden. Oft wird ange- führt, dass eine einzelne Aufgabe in einem System zu führen zu viel Ad- ministration mit sich bringt. Genau das ist bei Workfront nicht der Fall – mit überwiegend nur drei oder vier Klicks sind Aufgaben im System und damit Teil der darstellbaren Ar- beitsauslastung. Der überwiegende Anteil an Arbeit, der in Workfront geführt wird, findet im Rahmen von Projekten statt und hier werden durch Workfront die Effizienz, Transparenz und „In time“-Budget-Lieferung deutlich erhöht. Transparenz wird auch in der abteilungsübergrei- fenden Zusammenarbeit herge- stellt. www.workfront.com/de                 


































































































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