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 14 Smarter Standort Deutschland | November 2019 TREND REPORT    trendreport.de Bioökonomie Das Wissenschaftsjahr 2020 wid- met sich verschiedenen Aspekten der Bioökonomie. Welche Potenziale bie- tet sie für die Zukunft? Wie kann die Gesellschaft den Wandel in Richtung einer nachhaltigen, biobasierten Wirt- schaftsform beeinflussen? TREND RE- PORT macht mit. Sie auch? Infos zu unseren Themen und Projekten unter: http://trendreport.de/bioökonomie CyberKMU2 Auch KMU stehen vor der Heraus- forderung, Fähigkeiten für Datennut- zung und vernetzte Zusammenarbeit zu entwickeln. FIRs CPS-Matchmaker, ein Instrument für die bedarfsgerechte Auswahl und den Einsatz cyberphysi- scher Systeme (CPS), hilft hier. http:// www.trendreport.de/fir Das Land des Low-Speed-In- ternets Apropos Geschwindigkeit, die wich- tigsten Merkmale für einen smarten Standort sind die Vernetzung und schnelles Internet. Wie sonst sollen die neuen Technologien auch wirklich je- dem Unternehmen nutzen und nur so können die neuen Arbeitsformen um- gesetzt werden. Im internationalen Vergleich sind die Deutschen recht langsam im Internet unterwegs. Singa- pur ist das Land mit der schnellsten In- ternet-Geschwindigkeit. Deutschland liegt im Ranking weit abgeschlagen auf Platz 31 im weltweiten Vergleich. Durch die Digitalisierung und das In- ternet sind z. B. unsere Gebäude in der Lage, effizienter und nachhaltiger be- wirtschaftet zu werden. Für Tom Dreiner, Commercial Direc- tor bei ISS Facility Services, hat Deutschland ganz klar hohen Nach- holbedarf. „In vielen Bereichen hängen wir bei der Nutzung smarter Technolo- gien anderen Ländern hinterher. Hier ist Umdenken notwendig, um z.B. Gebäudenutzung und digitale Techno- logien miteinander zu verbinden“, er- klärte Tom Dreiner. Doch wie sieht das in Gebäuden von Unternehmen aus? „In diesem Bereich steht im Fokus, die Sicherheit,unternehmerischeEffizienz und Nachhaltigkeit zu steigern. Hier ist in Deutschland noch viel Luft nach oben, um langfristig international wettbewerbsfähig zu bleiben“, betont Dreiner. Dem Fachkräftemangel be- gegnen Nach einer aktuellen GfK-Studie vom 14. Oktober 2019 fehlen Großunter- nehmen zunehmend die Fachkräfte für die digitale Transformation. Trotzdem müssen Unternehmen gewährleisten, dass die richtigen Mitarbeiter für die richtigen Stellen rekrutiert werden, da- mit neue Geschäftsmodelle etabliert werden können. Was also tun? Dr. Jan Seevogel von Avature meint dazu: „Das wichtigste Gut für unternehmerischen Erfolg in näherer Zukunft und gerade in Zeiten des extrem schnellen Wan- dels bleiben aber die Menschen, die an und in den Unternehmen arbeiten. Denn Wachstum entsteht aus Trans- „In vielen Bereichen hängen wir bei der Nutzung smarter Technologien anderen Ländern hinterher“, mahnt Tom Dreiner. formation und Transformation kann nur mit den Menschen gelingen, die das Unternehmen ausmachen.“ Laut Dr. Jan Seevogel sind Investitionen in die richtige HR-Technologie mit Ab- stand die bedeutendsten. „Es gibt nichts Wichtigeres, als die am besten passen- den Talente schneller zu finden als an- dere und diese anschließend dauerhaft an Ihr Unternehmen zu binden. Wer hier rechtzeitig, vor anderen und vor        Digital Assets: Die Datenflut bewältigen Die TREND-REPORT-Redaktion sprach mit Torsten Köbel, Country Manager DACH von Extensis, über die Vorteile einer „Digital Asset Management“- Lösung. Herr Köbel, die Datenflut nimmt ste- tig zu. Was raten Sie Unternehmen diesbezüglich bei Digital Assets? Bei Digital Assets – wie bei Fotos, Vi- deos, Präsentationen – ist es wichtiger denn je, den Workflow grundlegend zu rationalisieren und dafür zu sorgen, dass niemand unbefugt den Zugriff auf personenbezogene Daten erhält. Be- sonders kritisch sind Fotos und Video- aufnahmen von Personen. Für Aufnah- men, erst recht für die Nutzung für kommerzielle Zwecke, erfordert die Datenschutz-Grundverordnung eine zweckgebundene Einwilligung. Ein „Digital Asset Management“-System wie Extensis Portfolio kommt in dieser Situation wie gerufen. Damit lassen sichz.B.Fotosautomatischüberüber- wachte Ordner mit entsprechenden Hinweisen wie „Einwilligung für Veröf- fentlichungen erteilt durch Arbeitsver- trag“ versehen. Welche weiteren Vorteile entstehen durch ein DAM? Mit einem DAM lassen sich nicht nur zentral und effizient alle Quellen sich- ten, konvertieren, mit Stichwörtern versehen etc. Wichtig in diesem Zu- sammenhang ist auch ein wirtschaft- licher Aspekt: Die Assets beanspru- chen in der Masse enorm viel Spei- cherplatz. Ein DAM kann dafür sorgen, dass sich unbrauchbares Material schnell finden und aussortieren lässt. Es kann Dubletten vermeiden helfen und Dateien in die benötigten Datei- formate mit den entsprechenden Ab- messungen automatisiert konvertie- ren. Ein passendes Beispiel: Für die Wiedergabe großer Fotos auf Websei- ten ist das von Portfolio unterstütz- te MrSID das Dateiformat der Wahl. Dieses Dateiformat lässt extrem gute verlustfreieKomprimierungenzu,die sich mit Geo Express oder Express Server einstellen lassen. Wie kann Portfolio die Zusammenar- beit effizienter gestalten? Portfolio spart sehr viel Arbeit, vor al- lem bei wiederkehrenden Routineauf- gaben wie der Verschlagwortung und dem Konvertieren und Speichern in unterschiedliche Dateiformate. Die auf künstlicher Intelligenz basierenden „Smart Keywords“ unterstützen die Verschlagwortung. Die Automatisie- rung hilft zudem, Eingabefehler zu ver- meiden und sorgt für mehr Konsistenz – unabhängig vom kulturellen Hinter- grund, denken Sie nur an international agierende Firmen. Welche Einsparpotenziale können generiert werden? Die Einsparpotenziale sind gigantisch. Die Speicherkosten lassen sich z.B. schon durch die Vermeidung von Dub- letten oder durch Aussortieren unnöti- ger Assets verringern. Zudem hilft die starke, visuell verlustfreie Komprimie- rung mit dem MrSID-Dateiformat, RAW-Dateien auf ein 1/20stel verlust- frei zu reduzieren. Der gesetzeskonfor- me Umgang mit persönlichen Daten ist deutlich leichter möglich, wodurch sich unter Umständen Imageschäden und Strafzahlungen von vornherein vermeiden lassen. Dank Portfolio steigt die Arbeitszufriedenheit, die teure Einarbeitung neuer Mitarbeiter kann vermieden werden. Denn Mitar- beiter erfahren eine enorme Zeiter- sparnis durch die Automatisierung von Arbeitsabläufen. https://www.extensis.com/blog-de/ sind-wir-nicht-alle-digital-asset- management          Was sind Raw-Daten? Als Rohdatenformat oder Raw- Daten wird eine Datei bezeichnet, die ohne weitere Bearbeitung auf den Speicher der Kamera geschrie- ben wird. Daher spricht man auch von einem „digitalen Negativ“. Raw-Daten speichern alle Informa- tionen der Sensoren der Kamera.      Bildquelle Lizenz ISS GmbH 


































































































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