Die richtige Strategie für umweltbewusstes Fuhrparkmanagement

Dass Umweltschutz auch in Zeiten von Corona ein bestimmendes Thema bleibt, zeigte jüngst, die Aktion der „Fridays for Future“-Bewegung. Zum Earth Day am 22. April organisierten die Aktivisten unter dem Motto #NetzstreikfürsKlima eine Online-Kundgebung. Dazu kamen über 10.000 Schilder auf öffentlichen Plätzen, die das Thema Umweltschutz wieder stärker in den Fokus der Öffentlichkeit rückten.

Auch in Unternehmen nimmt das Thema eine zunehmend wichtige Rolle ein, was sich in den wachsenden Bemühungen um eine umweltfreundliche Strategie in Bezug auf die deutschen Fuhrparks widerspiegelt. Klaus Böckers, Vice President Nordics, Central & Eastern Europe von Geotab gibt Tipps, wie sich dieses Vorhaben zielführend umsetzen lässt.

1. Datengetriebene Strategie dank Telematik
Telematik ist der Eckpfeiler jeder nachhaltigen Fuhrparkstrategie. Basierend auf den dynamischen Fahrzeugdaten lassen sich messbare Ziele planen und umsetzen, beispielsweise im Hinblick auf CO²-Emissionen. Des Weiteren lassen sich Faktoren wie der falsche Reifendruck oder unregelmäßige Ölwechsel schnell feststellen, die sich negativ auf die Kraftstoffeffizienz der Fahrzeuge auswirken.

2. Optimierung der Fahrzeugnutzung
In Kombination mit den Informationen zum Status des Fahrzeugs und dem Fahrverhalten können Unternehmen Maßnahmen ableiten, die den Einsatz der Fahrzeuge im Fuhrpark maximal effizient gestalten. So lassen sich Leerlaufzeiten, Beschleunigungsintervalle und Bremsverhalten tracken. Außerdem können Fahrer durch direktes Feedback zu ihrem Fahrverhalten während der Fahrt einen umweltfreundlicheren Fahrstil trainieren.
Unternehmen können hier zusätzlich unterstützen, indem sie entsprechende Fahrschulungen anbieten oder Initiativen wie Gamification ins Leben rufen. So können beispielsweise Preise für die Fahrer mit dem geringsten durchschnittlichen Kraftstoffverbrauch ausgerufen werden.

3. Umweltbewusste Unternehmenskultur fördern
Umweltfreundliche Fuhrparkstrategien lassen sich leichter umsetzen, wenn die Mitarbeiter des Unternehmens auch dahinterstehen und die zugehörigen Initiativen mittragen. Deshalb empfiehlt es sich, eine Unternehmenskultur zu fördern, die Umweltschutz zu einem Kernbestandteil sämtlicher Abläufe macht. Dabei hilft es beispielsweise, Mitarbeiter für den Arbeitsweg zu ermuntern, Fahrgemeinschaften zu bilden, auf öffentliche oder alternative Transportmittel zurückzugreifen, oder mit dem Fahrrad zu kommen. Ebenso sollten mit den verschiedenen Abteilungen im Unternehmen langfristige und nachhaltige Ziele vereinbart werden, die Umweltschutzmaßnahmen auch im Arbeitsalltag begleitend unterstützen.

4. Die passende Hardware
Umweltschutz im Fuhrpark beschränkt sich nicht nur auf die Art und Weise, wie das Auto fährt, sondern auch von den Komponenten, die unter der Motorhaube für den reibungslosen Antrieb sorgen. Auch hier lassen sich verschiedene Maßnahmen ergreifen um die Umweltbelastung möglichst gering zu halten. Wiederaufbereitetes Motoröl oder andere umweltfreundliche Produkte finden sich immer häufiger in großen Werkstätten und sind eine lohnende Investition, ebenso wie biologisch abbaubare Reinigungsprodukte.

Weitere Informationen unter:
http://www.geotab.de/

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