Cloud: die Kosten im Griff

Wie sich Hybrid- und Multicloud-Umgebungen intelligent und kosteneffizient verwalten lassen, verrät Dinko Eror, COO bei Matrix42, der TREND-REPORT-Redaktion.

Was lange Zeit Kür war, das Arbeiten unabhängig von Ort, Zeit und Gerät, wurde durch die Herausforderungen der vergangenen Monate vielerorts zur Pflicht. Die Cloud wurde zum Treiber des Homeoffices mit zusätzlichen verheißungsvollen Versprechen. So lassen sich IT-Leistungen innerhalb kurzer Zeit skalieren und der Administrationsaufwand für die IT reduziert sich – nicht nur, weil viele Wartungsvorgänge entfallen, sondern auch, weil neue Assets schnell und günstig implementiert werden können.

Was aussieht wie ein gutes und günstiges Rundum-glücklich-Paket für Unter­nehmen, entpuppt sich jedoch allzu oft insbesondere in Multicloud-Umgebungen als unübersichtliche Kostenfalle, die sowohl Technologie als auch IT vor Herausforderungen stellt. „Gerne entwickeln Clouddienste in Unternehmen ein unerwünschtes Eigenleben, wenn im Vorfeld weder Strukturen zur Nutzung noch ein funktionales Berechtigungsmanagement geschaffen wurden“, erläutert Dinko Eror. „Daraus kann ein Wildwuchs entstehen, den IT-Administratoren im Zaum halten müssen. Sie kämpfen dann mit einer sogenannten Schatten-IT.“ Durch diesen „Wildwuchs“ entstehen Probleme wie fehlende Transparenz in Bezug auf Lizenzen und Berechtigungen oder es werden Angebote doppelt gebucht, da der Überblick fehlt. In der Folge steigen auch die Kosten und werden unüberschaubar.

„Die Art, wie man die Daten nutzt und speichert ist einer der größten Kostentreiber in der Cloud.“

Dinko Eror, Matrix42 COO

Um dies zu verhindern, müssen die Verantwortlichen klar definiert werden, weswegen der Abschluss optimaler vertraglicher Rahmenbedingungen mit den Anbietern von Applikationen ausschließlich durch die IT erfolgen sollte. Sie muss wissen, wer welche Services benötigt und wie viele Personen im Unternehmen diese wirklich nutzen. Selbst bei dieser geklärten Kompetenz gestaltet es sich für die IT schwierig, den Überblick über die operativen Kosten der Cloudumgebungen zu behalten und entsprechend richtige Entscheidungen zu treffen. „Wenn Sie heute zu einem der Cloud-Provider gehen, bekommen Sie natürlich eine Kostenübersicht“, stellt der Matrix42-COO klar. „Aber die meisten Firmen nutzen eine Hybrid- oder Multicloud.“

Wissen, um die Cloud-Nutzung zu optimieren

„Die Art, wie man die Daten nutzt und speichert, ist einer der größten Kostentreiber in der Cloud“, ergänzt Eror in diesem Zusammenhang und empfiehlt daher, sich darüber als Erstes Gedanken zu machen. Als Zweites sollte man darauf achten, welche Applikationen auf dem lokalen Rechner gefahren werden und welche in der Cloud, da die Datenmenge im Netz der größte Kostentreiber ist. „Wenn man die weniger datenintensiven Applikationen verstärkt in die Cloud verschiebt und datenintensive Anwendungen optimiert, dann kann man Kosten sparen.“

5 Tipps: Wie halten Sie die Cloud-Kosten im Griff?

  • Begegnen Sie dem Wildwuchs konsequent von Anfang an
  • Denken Sie als Enterprise Architect
  • Überlegen Sie sich eine Speicherstrategie
  • Cloud Expense Management kann automatisierte Berichte und Dashboards generieren. Dies schafft Übersicht für Entscheider.
  • Denken Sie Software Asset Management neu: Bedenken Sie Datenschutz, Compliance und stellen Sie die richtigen Ressourcen bereit

Ein Tool wie das Matrix42 Cloud Expense Management hilft dabei, die Übersicht zu behalten. Dort müssen lediglich alle Verträge abgelegt werden und schon kann es realtime die Kosten analysieren. Auf einfache Weise werden dadurch auch unnötige Mehrkosten aufgezeigt, etwa ob zu viel für nicht verwendete CPU-Ressourcen oder Speicherkapazitäten ausgegeben wird. „Mir ist Stand heute nicht bekannt, dass ein anderes Tool das so ganzheitlich für Microsoft, Google und Amazon bietet“, betont Eror.

Passend dazu optimiert Matrix42 MyWorkspace zusätzlich die Performance in Hybrid- und Multicloud-Umgebungen. Durch die Virtualisierung, die auch eine virtuelle Maschine zwischen on- und off-premises einschließt, muss man sich selbst keine Gedanken mehr darüber machen, wo was liegt. Zudem erhält man durch eine einzige Anmeldung den Zugriff auf alle benötigten Applikationen. „Diese Applikationen sind dann wiederum im Cloud Expense Management sichtbar. Das bedeutet, Sie haben einheitliche Nutzung, einheitliche Kosten und volle Transparenz über beides.“

www.matrix42.com


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Image by Steve Buissinne from Pixabay

1 Kommentar

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  1. […] und Gebühren kann gehörig ins Geld gehen, wenn z. B. Datenströme nicht optimiert werden. Unternehmen benötigen daher Transparenz bzgl. der Geräte, Apps, Daten, Datacenter-Infrastrukturen,…Idealerweise können sie an ‚Enterprise Service Management‘- und ‚Secure Unified Endpoint […]

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