Page 20 - TREND REPORT Juni 2019
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20 Digitaler Arbeitsplatz | Juni 2019 TREND REPORT Der digitale Neue Technologien verändern unsere Arbeitswelt. Agilität, Flexibilität und Kreativität werden zunehmend gefordert. von Andreas Fuhrich a.fuhrich@trendreport.de U nternehmen weltweit investieren horrende Summen in neue Technologien und Softwarelösungen, um sich selbst zu transformieren, und ver- sprechen sich eine höhere Produktivi- tät und einen schnellen Return on Invest. Doch mit dem technologischen Fort- schritt verändern sich auch die Erwar- tungshaltungen von Kunden und Mit- arbeitern, sowohl in den Büros als auch in den Produktionsstätten der Industrie. „Die Anforderungen an die Flexibilität der Unternehmen in Richtung ihrer Kunden und die Anforderungen der Mitarbeiter an  exible Arbeitsmöglich- keiten werden sich in Zukunft weiter erhöhen“, meint auch Frank Oette, Ge- sellschafter der Hawk Intelligent Tech- nologies GmbH. „Dieses wird sich nur über digitale Lösungen realisieren las- sen.“ Sein Unternehmen hat sich das Ziel gesetzt, betriebliche Entscheidun- gen mit künstlicher Intelligenz zu ver- bessern, und zu diesem Zweck mit ge- taiplan eine Schichtplanungs-Software für die Industrie entwickelt. Damit „die kostengünstige digitale Integrati- on der industriellen Mitarbeiter weiter voranschreiten“ kann, bietet das Tool eine Mitarbeiter-App, mit der eine hohe Transparenz des Schichtplans für die Mitarbeiter einhergeht. „Darüber hinaus werden die Mitarbeiter in den Planungsprozess vollständig integriert“, so Oette. Mit der App können Mitar- Arbeitsplatz Data Warehouse Security Pierre Thompson-Lukas ist über- zeugt, dass Unternehmen sich an die neue Data Economy anpassen müssen, wollen sie nicht auf der Strecke bleiben. „Daten-Darwinis- mus“ nennt er das. Zur Anpassung gehören auch der sichere Umgang mit Daten und die Einhaltung von Regularien wie der EU-DSGVO. „Jeder, der Daten aus der Cloud be- ziehen und dort zur Verfügung stel- len will, sollte darauf achten, dass diese im europäischen Rechtsraum bleiben“, betont der Regional Direc- tor DACH bei Snow ake in diesem Kontext. Bei seinem Unternehmen liegen die Daten auf den Rechenzen- tren der großen Infrastrukturanbie- ter, z. B. für AWS in Frankfurt oder für Microsoft Azure in Amsterdam. Im Sinne des Datenschutzes müssen Organisationen wissen, welche Da- ten sie wo vorhalten und wer Zugri  darauf hat. Doch beim Umgang mit Datensätzen werden diese oftmals vervielfältigt und „vergessen“. Entspre- chend ist „diese Datenduplikation, dieses Klonen, dieses Mehrfachvorhalten des- selben Datensatzes“ das größte Sicher- heitsrisiko bei einem Data Warehouse. Beim Snow ake-Ansatz entfällt das ko- pieren. Alle arbeiten mit genau densel- ben Daten, allerdings auf Basis einer se- paraten virtuellen Rechenkapazität. „Natürlich lassen sich in einem Data Warehouse auch alle weiteren Sicher- heitsmechanismen – Verschlüsselung, rollenbasierte Zugri skontrolle, Multi- „Bei uns werden sowohl die gespeicherten Daten als auch der Transport- weg verschlüsselt“, be- tont Pierre Thompson- Lukas. faktorauthenti zierung etc. – leicht umsetzen“, ergänzt Thompson-Lu- kas. „Bei uns werden sowohl die ge- speicherten Daten als auch der Trans- portweg verschlüsselt und der Key regelmäßig ausgetauscht. Wir sind sogar in der Lage, einen Kunden- schlüssel zu integrieren, sodass ein externer Zugri  nur möglich ist, wenn dieser public zur Verfügung steht.“ Sicherheit ist bei der Plattform also garantiert. www.snowflake.com 


































































































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